„Rohvegan“ für 9,90 € – zum Einstieg in eine rohvegane Ernährung

02. März 2016  |   Blog   |     |   Kommentare deaktiviert

Das Buch Rohvegan der Bloggerin Claudia Renner erhaltet ihr ab sofort für nur 9,90 €, statt 13,00 €. Claudi gibt eine alltagstaugliche Anleitung mit vielen hilfreichen Tipps für alle, die eine rohvegane Ernährung ausprobieren möchten. In ihrem Buch findet ihr neben den Rezepten auch Überblicksinformationen zu den Vorzügen rohveganer Ernährung. Probiert es aus mit einem Aufstrich aus dem Rezeptteil:

Karotten-Tomaten-Aufstrich

Karotten Tomaten Aufstrich

Menge: ein 350 g-Einweg-Glas

Zutaten

  • 2 Karotten
  • 2 Tomaten
  • 1 Handvoll frisches Basilikum
  • 1 Avocado

Zubereitung

Wasche die Karotten, die Tomaten und das Basilikum. Entkerne die Tomaten und schneide die Karotten in Stücke. Schäle und entkerne die Avocado und mixe alle Zutaten im Mixer. Dann kannst du die Creme nach Belieben würzen und als Bro(h)taufstrich oder für Gemüsesticks verwenden.

Tipp von Claudi

Um zu vermeiden, dass der Aufstrich braun wird, verzehre ihn zeitnah oder bewahre ihn zusammen mit dem Avocadokern auf.

Back to the 50’s mit Jérôme Eckmeier

17. Februar 2016  |   Blog   |     |   Kommentare deaktiviert

Neues Cover

Die dritte Auflage des „Rock ‘n’ Roll-Veganer-Kochbuchs“ ist frisch gepresst, gekleidet in ein neues Cover und wieder erhältlich.

Jérôme erhebt die Partybuffet-Klassiker der 50er in die vegane Profiküche. Er beschreibt verständlich, wie ihr Vleisch- und Eiersalat, Mett-Igel und Hawaii-Toast tierleidfrei auf den Tisch bringt. Basics, kalte und warme Vorspeisen, Kuchen und Desserts inklusive.

Probiert es aus, mit einem Rezept für:

Vleischsalat:

4 Personen | ca. 20 Minuten
(+ 1 Stunde Ruhezeit)

Zutaten

Neues Cover

  • 200 g Räuchertofu
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 rote Paprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 süß eingelegte Gurken
  • 5 EL vegane Mayonnaise
  • 1 kleine Dose Erbsen
  • 1 Pr Zucker
  • Zitronensaft
  • frischer, gehackter Schnittlauch
  • frischer, gehackter Dill
  • Paprikapulver (edelsüß)
  • Pfeffer (schwarz)
  • Salz
  • Öl zum Braten

Zubereitung

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen, Paprika waschen. Räuchertofu, Zwiebel und Paprika in feine Streifen schneiden. Knoblauch
    hacken.
  2. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und Räuchertofu, Zwiebel, Paprika und Knoblauch scharf anbraten.
  3. Gurken in Streifen schneiden.
  4. Mayonnaise zubereiten und in eine Schüssel geben. Die Erbsen abtropfen lassen und zusammen mit allen anderen Zutaten unter die Mayonnaise mischen.
  5. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen, erst dann servieren.

Tipp

Tomaten aushöhlen und mit dem Vleischsalat füllen – schon habt ihr einen weiteren Buffet-Klassiker der 50er Jahre!

Spetzofai (Paprikapfanne mit veganen Würtschen)

01. Juni 2015  |   Blog   |     |   Kommentare deaktiviert

Um die heutige Erscheinung unseres neuen Kochbuchs Vegiterran zu feiern, verraten wir euch eines unserer Lieblingsrezepte daraus. Viel Spaß beim Nachkochen!

Zutaten

(4 Portionen)
ca. 200 g vegane Würstchen
ca. 120 ml Olivenöl
8 grüne Paprika (ca. 500 g), länglich geschnitten
500 g Tomaten, gerieben
2 EL Tomatenmark
½ TL Harissa (oder Chiliflocken)
1-2 Prisen Pimentpulver
1 Prise Muskatnuss, gerieben
frisch er Pfeffer, gemahlen
Salz

Zubereitung

Die veganen Würstchen in grobe Stücke schneiden und in einer großen Pfanne mit etwas Olivenöl für 3-4 Minuten anbraten. Danach die gebratenen Stücke in einen Teller geben und im gleichen Öl die Paprika anbraten. Das Anbraten der Paprika bedarf einer recht großen Menge an Olivenöl, und es sollte immer wieder Öl in die Pfanne nachgegeben werden.

Sobald die Paprika fertig sind, die veganen Würstchen zu den Paprika in die Pfanne geben und die Tomaten hinzufügen. Harissa, Tomatenmark, Gewürze, Salz und Pfeffer beifügen und für 7-10 Minuten bei mittlerer Stufe köcheln lassen. Bei Bedarf etwas Wasser hinzugießen. Sobald die Sauce verdickt, die Pfanne von der Kochstelle nehmen.

Tipps: Bereitet die Spetzofai ein wenig würziger zu und genießt sie als Meze zusammen mit einem guten roten Landwein.
Als Alternative zu Würstchen können auch Auberginen verwendet werden.

Hier könnt ihr »Vegiterran« bestellen und weitere mediterrane Speisen genießen.

Interview mit Alexander Bulk

30. März 2015  |   Blog   |     |   Kommentare deaktiviert

Vor Kurzem wurde unser Kollege Alex, der auch gleichzeitig der Autor des neuen Kochbuchs Vegan lecker lecker! 2 ist, vom veganen Lifestyle-Magazin „Vegan für mich” interviewt. Wie es immer so ist, erschien das Interview in gekürzter Form und da wir denken, dass Alex’ Antworten sehr lesenswert sind, veröffentlichen wir sie einfach hier. Viel Spaß beim Lesen!

„Vegan lecker lecker“ ist seit dreieinhalb Jahren eine Art Dauerbrenner in der veganen Küche und hat sich nicht nur in WGs und Studentenbuden etabliert. Nur die Fotoqualität wird öfter mal bemängelt. Was ist von der Fortsetzung zu erwarten?

Eine große Bandbreite unterschiedlicher Rezepte, von Vegan for Fat-Challenge-tauglichem Junkfood bis hin zu ausgefallener Rohkost und zuckerfreiem Süßkram. Außerdem ein umfangreiches Mach’s dir selbst-Kapitel, das sich der eigenen Herstellung bekannter Produkte wie Sahne, Käse, Fleischalternativen, Schokoriegel und so weiter widmet. Ich will mir nicht zu sehr auf die Schulter klopfen, aber die Fotoqualität ist sicherlich ein ganzes Stück besser.

Gleichzeitig ist das Buch wie sein Vorgänger nach dem Do it yourself-Prinzip entstanden, ich habe also von der Rezeptentwicklung über die Fotos bis zu Satz und Layout versucht, möglichst viel selber zu machen. Und weil wir keine teuren Foodstylistinnen, -fotografinnen und Layouterinnen bezahlen mussten, können wir das Buch über den günstigen Preis, für unter zehn Euro, auch vielen Menschen zugänglich machen.

„Compassion Media“ – also Mitgefühl Medien – ist ein eher ungewöhnlicher Name für einen Buchverlag. Für den Verlag steht demzufolge der Auftrag im Mittelpunkt, einen Beitrag gegen das Leiden und die Ausbeutung von Tieren zu leisten?

Definitiv, aber nicht ausschließlich. Unser Fokus liegt auf dem Mensch-Tier-Verhältnis, weil wir dort immensen Handlungsbedarf sehen. Hier gilt es, zunächst die Ideologie zu entlarven, die hinter dem Konsum von Tierprodukten und -körpern steckt und die Melanie Joy treffend als „Karnismus“ bezeichnet hat. Wenn dieses Glaubenssystem einmal aus seiner Unsichtbarkeit gerissen wurde, ist es umso leichter zu zerstören. Meiner Erfahrung nach öffnen sich Menschen jedoch bereitwilliger neuen und ungewöhnlichen Gedanken, wenn sie auch wissen, wie es anders laufen kann. Es fällt mir leichter, keine Leichenteile zu essen und keine Muttermilch anderer Spezies zu trinken, wenn ich weiß, dass vegane Burger auch supergeil schmecken können und Haselnussmilch sowieso das leckerste Getränk auf der Welt ist. Uns geht es also darum, gesellschaftliche Missstände aufzudecken und Alternativen zu fördern – vor allem, aber nicht nur, hinsichtlich der Befreiung der Tiere.

Welche weiteren Ziele verfolgt der Verlag? Gibt es Visionen?

Unsere Arbeit beschränkt sich nicht auf Veganismus und Tierrechte. Wir wollen versuchen, das „große Ganze“ im Blick zu behalten, wenn du mir diese Floskel gestattest. Aus unserer Sicht ist das ohnehin der einzig mögliche Weg, weil die gesellschaftlichen Ausbeutungs- und Diskriminierungsformen eng miteinander verflochten sind, sich gegenseitig bedingen und verstärken – Stichwort Intersektionalität. Dementsprechend wollen wir zukünftig zu einem größeren Spektrum an Themen veröffentlichen. Felder wie Feminismus und Gender, Antirassismus, solidarische Ökonomie und Aktivismus beispielsweise reizen uns sehr.

Zu deiner letzten Frage fallen mir nur pathetische Antworten ein. Die große Vision, die uns als roots of compassion-Kollektiv am Herzen liegt, ist wohl die einer herrschaftsfreien Welt, in der Menschen ihrer Umgebung mit Empathie und Respekt begegnen. Wir versuchen auf verschiedenen Wegen darauf hinzuarbeiten. Durch den Vertrieb von veganen Lebensmitteln, fairen Klamotten und Produkten mit politischen Aussagen über unseren Onlineversand, durch Bildungsarbeit zu verschiedenen Themen und eben durch das Verbreiten von unfassbar guten Büchern über compassion media.

Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen – ab sofort als E-Book erhältlich!

24. Februar 2015  |   Blog   |     |   Kommentare deaktiviert

Aufgrund der großen Nachfrage an Melanie Joys Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen erscheint ihr bahnbrechendes Buch jetzt auch als E-Book. Joy geht der Frage nach, wie wir dazu kommen, manche Tiere als Freund_innen zu betrachten, andere dagegen als Nahrung – ohne dass wir diese Unterscheidung plausibel begründen könnten. Für dieses unsichtbare und tief verwurzelte Glaubenssysten hat Melanie Joy den Begriff „Karnismus“ geprägt.

Erhältlich für 9,90 € bei:
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